Rund ums Korn - Unser Magazin

Die Vorteile beim Verfüttern von Keim- und/ oder Quellfutter liegen ganz klar auf der Hand. So frisst beispielsweise der Wellensittich in freier Natur vorwiegend Keimlinge, jungen Gräser, reifende Samen, Grasblüten. Ausgereifte Samen stehen lediglich von kurzzeitig zur Verfügung. Demzufolge ist es wichtig zu wissen, dass man die Ernährung der Heimtiervögel nicht nur auf die Ernährung mit Hirse (als Basisfutter) beschränken sollte.
Mineralien und Spurenelementen sind neben den Vitaminen lebensnotwendig für unsere Vögel, um alle Stoffwechselvorgänge im Vogelkörper zu gewährleisten. Bereits aus dem Aspekt heraus, dass ein bestimmtes Mineral zum notwendig gebrauchten Zeitpunkt nicht vorhanden war oder in der benötigten Menge nicht verfügbar, kann den Vogel erkranken lassen. Beispielsweise in der Mauser, vor Zuchtbeginn, nach Medikamentenbehandlungen.
Die Verstädterung reduziert die natürlichen Nahrungsquellen unserer Gartenvögel.

"Entgegen der weit verbreiteten Meinung, man könne am Winterende auch die Vogelfütterung einstellen, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass das Ausbringen von Vogelfutter durchgängig Sinn macht. In unserer durch intensive Landwirtschaft und durch viele „Saubermann-Aktionen“ ausgeräumten Landschaft finden die Vögel auch im Sommerhalbjahr zunehmend weniger Nahrung." - die Heinz Sielmann Stiftung zum Thema Ganzjahresfütterung.
Endlich ist es wieder soweit. Die Wilde Hirse reift. Darauf haben meine Wellensittiche und ich uns schon das ganze Jahr über gefreut.
Die Vogelmiere ist eine der am meisten unterschätzen Pflanzen in der Natur. Klein und eher zierlich wie sie ist, fällt sie in der Natur zwischen anderen, höheren Pflanzen zumeist kaum auf ,so dass wir bei unseren Spaziergängen diese glatt übersehen oder gar überhaupt nicht erkennen.
Das Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris) hat viele Freunde in der Vogelwelt, sowohl bei den freilebenden Vögeln als auch bei unseren Ziervögeln Zuhause. Es zählt zu den häufigsten Wildpflanzen und wächst fast überall auf der Welt.
Der Beifuß (Artemisia vulgaris) auch unter dem Namen Gewöhnlicher Beifuß bekannt, ist eine weit verbreitete Gewürz-und Heilpflanze und in der Vogelwelt sehr beliebt.
Die Blüten und Samen der Hülsenfrüchte stehen auf dem Speiseplan vieler freilebender Papageien und Sittiche ganz weit oben. Unsere heimischen Vögel können wir ebenfalls mit diesen Köstlichkeiten verwöhnen - zum Beispiel mit Klee.
Der Löwenzahn ist ein ganz besonderes Kraut für unsere Vögel zu Hause,denn alle seine Teile lassen sich für ihre Ernährung nutzen:die Blätter,die Blüten,die Samen und sogar die Wurzeln.Er wird von allen Vogelarten sehr gut angenommen und für Sittiche und Papageien ist er zudem eines der beliebtesten Wildkräuter aus der Natur.
Oft liest man Beiträgen von Wellensittichen mit auffallenden Atemgeräuschen. So berichtet man von hörbaren Pfeifgeräuschen, laute Atemgeräusche, ein Pumpen beim Atmen nach Aktivitäten oder sogar ein froschähnliches Pfeifen ist zu vernehmen. Hier können mehrere Ursachen die Problematik der vernehmbaren Pfeifgeräusche sein:
Immer wieder sieht man auf Bildern in den verschiedenen Gruppen Wellensittiche, deren Schwanz- und/ oder Schwungfedern fehlen. In manchen Fällen wachsen diese Federn nach dem Ausfall in der Jungmauser wieder nach, in vielen Fällen leider nicht oder sie fallen innerhalb kurzer Zeit erneut aus, wachsen verkrüppelt nach.
Wir möchten gerne etwas näher auf die Problematik der Gefiederstörungen eingehen und aufklären.
Wir empfehlen während der unterstützenden Behandlung bei Megabakteriose Futter anzubieten, welches leicht verdaulich ist, kleinere Körnersorten enthält, um den gereizten Kropf nicht weiter zu reizen, nach beendeter Gabe der Medikamente Einsatz von Probiotikum (PT 12) zur Stabilisierung und Wiederaufbau der Darmflora, unterstützende Behandlung mit antimykotischen Kräutern (Futterzusatz, direkt als Gabe von Tee, über das Keimfutter gestreut), Keimfutter, frische Kräuter und Wildpflanzen, halbreife Gräser.
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