In der Zeit vom 27.12.2021 bis 31.12.2021 machen wir Inventur und nehmen unseren Urlaub. Bitte rechtzeitig an den Futtervorrat für Eure Vögel denken.

Keim- und Quellfutter in der Vogelernährung

Die Vorteile beim Verfüttern von Keim- und/oder Quellfutter liegen ganz klar auf der Hand. So frisst beispielsweise der Wellensittich in freier Natur vorwiegend Keimlinge, jungen Gräser, reifende Samen und Grasblüten. Ausgereifte Samen stehen nur kurzzeitig zur Verfügung. Daher ist es wichtig, dass man die Ernährung der Heimtiervögel nicht nur auf die Ernährung mit Hirse (als Basisfutter) beschränken sollte. Eine ganzjährige Fütterung mit trockenen Sämereien ist für den Vogel nicht ausreichend. Da diese Ernährungsweise unausgewogen, einseitig und zu reichhaltig ist, kann dies Mangelerscheinungen zur Folge haben und der Vogel wird krank. Es können insbesondere Leber- sowie Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und Magen-Darm-Entzündungen auftreten. Daher sollten Keimfutter, Futterpflanzen sowie deren halbreife Saaten (z.B. Vogelmiere, Spitzwegerich), Obst, Gemüse und tierische Proteine (vorwiegend während der Jungenaufzucht) den Speiseplan unserer Heimtiervögel ergänzen.

Zubereitung des Keimfutters

Für maximal 4 Stunden werden die Saaten in ein flaches Gefäß gefüllt und anschließend mit Wasser bedeckt. Benötigt wird lediglich die Menge, die man innerhalb von 2 Tagen verfüttern möchte. Anschließend werden die Saaten in einem Sieb mehrmals täglich durchgespült. Nach etwa 20 Stunden zeigen sich die ersten Keime und Keimwurzeln. Werden Saaten maximal 4 Stunden gewässert, durch ein Sieb abgespült und anschließend gleich verfüttert, handelt es sich um Quellfutter. Futterfertig sind die Saaten nach mehrmaligem Durchspülen. Das durchgespülte Wasser muss klar sein. Die futterbereiten Sämereien sollten nicht tropfnass angeboten werden. Keimfutter ist rasch verderblich, es sollte nach dem Durchspülen einen frischen Geruch haben. Für die Zubereitung von Keim- und Quellfutter können auch Keimschalen und Keimautomaten verwendet werden. Diese sind käuflich erwerblich und sehr zu empfehlen. Der Keimprozess kommt durch das Einweichen in Gang. Speicherstoffe werden in leichter verdauliche Verbindungen umgewandelt und gleichzeitig erhöht sich der Gehalt einiger wasserlöslicher Vitamine (insbesondere Vitamine der B-Gruppe und Vitamin E). Das Wasser lässt die Körner aufquellen. Die Keimanlage, aus der sich der Sprössling bildet, wird aktiviert. Durch diesen Vorgang wird Stärke in Zucker umgewandelt und der Geschmack erhöht sich für die Vögel. Zu empfehlen ist die Fütterung mit Keimfutter insbesondere auch vor und in der Brutzeit, sowie in der kalten und somit vitaminarmen Jahreszeit. Ebenso empfehlen wir eine Verfütterung von Keimfutter in der Diätetik. Keimfutter sollte grundsätzlich nur frisch angeboten werden, da es schnell verdirbt. Pulverartige Präparate können über das Keimfutter gestreut oder unter gemischt werden, da sie so gut haften bleiben.

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